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Pressemitteilungen

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    30/03/2010

    Pressemitteilung 04/2010: Universell einsetzbares Touchpanel mit Schnellmontage - Klein aber oho!

    Ohne Visualisierung ist heute keine moderne Anlage mehr denkbar. Dabei werden die Anzeige- und Bedienmöglichkeiten immer komfortabler, oftmals aber auch der Projektierungs- und Einbauaufwand größer. Im Hause Schneider Electric geht man jetzt einen anderen Weg: Mit dem Magelis HMI STU entwickelte der französische Marktführer im Bereich Bedienen und Beobachten ein kompaktes multifunktionales Display mit pfiffigen Details, das sowohl in der Einfachheit der Montage als auch in den Projektierungsmöglichkeiten neue Maßstäbe setzt – ein Touchpanel mit Charme.

    Bedienterminals stellen die Visitenkarte einer Anwendung dar. Sie entscheiden letztlich darüber, wie effizient eine Anlage betrieben werden kann, wie hoch der Aufwand für die Einarbeitung in die Bedienung ausfällt, und wie schnell durch Auswertung der angebotenen Diagnose eine Störung behoben werden kann.

    Die Bedienterminals Magelis HMI STU ermöglichen mit ihrem eine 3,5“ großen Touchscreen eine ergonomische Benutzerführung bei kompakten Abmessungen.
    Optimale Ablesbarkeit aus jeder Perspektive garantiert das neue High-Color-TFT-Display mit LED-Hinterleuchtung, das außerdem  für einen großen Ablesewinkel und ausgezeichnete Helligkeit sorgt. Die Auflösung ist mit  320 x 240 Pixel ebenso hoch wie bei manch einem 5,7“-Gerät.

    Völlig neue Wege ist Schneider Electric auch bei der Montage des HMI STU gegangen. Statt wie bisher einen großflächigen Durchbruch für das Terminal zu stanzen oder zu sägen wird bei der Drucktastermontage lediglich ein Loch mit 22,5 mm Durchmesser in das Pult oder den Schrank "geknackt". Diese Befestigungsart ist für die Montage von Befehls- und Meldegeräten – also beispielsweise Drucktastern und Leuchtmeldern –  absolut gängig. Entsprechende Werkzeuge hierfür dürften sich in jeder Werkstatt finden. Das Bedienterminal, das aus zwei aufeinandersteckbaren Teilen besteht, lässt sich so leicht in Frontplatten bis 6 mm Dicke montieren: Das Display wird mit dem Verbindungsteil in die Bohrung gesteckt und mit einer Überwurfmutter befestigt. Der zweite Teil, der die gesamte Elektronik und sämtliche Schnittstellen enthält, wird einfach von hinten auf das Display aufgerastet. Einfacher kann die Montage eines Terminals nicht sein!

    Kommunikationstalent
    Das HMI STU ist in allen erdenklichen Bereichen einsetzbar. Auf dem Display können z. B. Strom- und Spannungswerte einer Energieverteilungsanlage einschließlich Histogramm angezeigt werden. Ebenso einfach ist es als Bedienung einer Beleuchtungs-Steuerung mit Kopplung an übergeordnete Systeme vorstellbar.
    Grundlage für den multifunktonalen Einsatz sind die verschiedenen Schnittstellen, über die das Magelis HMI STU standardmäßig verfügt:

    • Die serielle Schnittstelle (RS485 und RS232 mit RJ45-Steckverbinder) ist multiprotokollfähig. Sie unterstützt u.a. Modbus, Siemens PPI, Omron Sysmacway, Rockwell DF1 & DH485 sowie Mitsubishi FX.
    • Außerdem steht eine multiprotokollfähige Ethernet-TCP/IP-Schnittstelle zur Verfügung, über die z. B. mit Modbus TCP, Ethernet/IP, Siemens Ethernet S7, Omron Ethernet FINS oder Mitsubishi Ethernet A/Q kommuniziert werden kann.
    • Umfangreiche Schnittstellentreiber ermöglichen es, dass die Variablen der angeschlossenen SPS komfortabel übernommen werden können, ohne sie doppelt zu deklarieren. Das eliminiert mögliche Fehlerquellen.
    • Zwei USB-Schnittstellen – Mini-USB sowie USB Typ A – sorgen für die Downloadmöglichkeit vom PC zum Gerät und für den Anschluss von Peripherie, wie z. B. Druckern oder Barcode Scannern.
    • Alternativ können mit Hilfe eines USB-Sticks Daten auf das Panel oder vom Panel heruntergeladen werden.

    Komfortable und vielseitige Projektierung
    Für die Konfiguration und Programmierung aller Bedienterminals wird das Software-Tool Vijeo Designer von Schneider Electric verwendet. Dieses komfortable Werkzeug bietet neben der Erstellung der Bedienoberfläche standardmäßig vielfältige Komfortfunktionen wie Rezepturverwaltung, Alarm- und Ereignisaufzeichnung sowie Aufzeichnung von Trenddateien inklusive Historienspeicher.

    Verfügt ein Bedienterminal über eine Ethernet-Schnittstelle – wie das Magelis HMI STU – so kann auf die Applikation im Termina über eine so genannte WebGate-Funktion auch mit  einem Webbrowser zugegriffen oder auch bedient werden. Hierfür muss der eingeloggte Bediener selbstverständlich zugelassen sein. Um das zu gewährleisten, verfügt die Software über eine umfassende, zur Laufzeit konfigurierbare Benutzerverwaltung, mit der nicht nur ganze Bildschirme, sondern auch einzelne Bedienelemente zugelassen oder gesperrt werden können.

    Tritt eine Störung auf, so ist das HMI STU auch in der Lage, eine E-Mail an einen definierten Empfänger zu senden, um so schnellstmögliche Reaktionen zu gewährleisten.

    Und sollten die vielfältigen standardmäßig verfügbaren Funktionen doch mal nicht ausreichen, so können mittels JavaScript eigene Applikationen implementiert werden. Oftmals kommt die Idee zum Einsatz der hierin enthaltenen zusätzlichen Möglichkeiten in der eigenen Applikation auch beim Blick über den Tellerrand. Um dabei zu helfen, bietet die Software „VijeoDesigner“ zusätzlich zur umfangreichen Objektbibliothek zahlreiche Musterapplikationen aus verschiedenen Einsatzbereichen, an Hand derer man sich bei der Erstellung der eigenen Bedienoberfläche inspirieren lassen kann.

    Abgerundet wird die Software durch einen integrierten Simu-lator, mit dem die komplette Applikation ohne angeschlossene Hardware getestet werden kann. Das spart Zeit und da-mit Kosten bei der Inbetriebnahme und eventuelle Fehlerquellen können frühzeitig eliminiert werden.

    Mit dem Vijeo Designer werden sämtliche graphischen Be-diengeräte der Magelis-Reihe projektiert, so dass eine durchgängige Bedienphilosophie vom kleinsten Panel bis zum größten Industrie-PC gewährleistet werden kann.

    Für die Projektierung der neuen Magelis HMI STU kann sogar die Demo-Version der Software zur Konfiguration verwendet werden, so dass auch hier Kosten entfallen. Das alles stellt einen Umfang an Komfort dar, den bisher kein Touchpanel in dieser Größenordnung bietet!

    Fazit
    Auch bei gängigen Komponenten und Lösungsbausteinen wie Bedienterminals, die vom Anwender ganz selbstverständlich eingesetzt werden, sind immer noch weitere Ver-besserungen möglich. Revolutionär ist die neue Montagetechnik, die die bisher notwendigen großen Ausschnitte für Terminals durch eine Bohrung mit 22,5 mm Durchmesser ersetzt. Das spart Zeit und vereinfacht die Montage drastisch. Vor allem lassen sich die Terminals so an Stellen montieren, die bisher auf Grund beschränkter Platzverhältnisse hierfür nicht geeignet waren.

    Auch lohnt es sich durchaus, über den Ersatz herkömmlicher Drucktaster und Leuchtmelder durch solch ein multifunktionales Gerät nachzudenken, weil es umfangreiche zusätzliche Diagnosefunktionen bietet.

    Abgerundet wir das neue Angebot durch die zusätzlichen Möglichkeiten, die die Projektierungssoftware Vijeo Designer eröffnet, also beispielsweise die Web-Gate-Funktion oder die Rezeptur-Verwaltung. Insgesamt verfügt das kompakte HMI STU damit über Funktionalitäten, die bisher nur größeren Touchpanels vorbehalten waren.

    Ob im Maschinenbau, im Schaltanlagenbau oder in der Ge-bäudeautomation: Das Magelis HMI STU ist eröffnet innovative Einsatzmöglichkeiten in jedem Bereich und ist auf jeden Fall einen näheren Blick wert.

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