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    06/05/2010

    Pressemitteilung 06/2010: Schneider Electric fördert Infrastrukturprojekte für alternative Antriebstechnologien

    Wenn man den Spitzen der deutschen Automobilhersteller glauben darf, ist der Sieg beschlossene Sache. „Die Zukunft gehört dem Elektroauto“, schallte es beim Gipfel für alternative Antriebstechnologien in Berlin vereint. Doch während in Sachen Antriebs- und Batterietechnologie vielversprechende Ergebnisse präsentiert werden konnten, sind in anderen Bereichen noch viele Fragen offen. So debattieren Experten, wie sich die Stromversorgung der ökologischen Fahrzeuge in allen Regionen des Landes sicherstellen lässt.

    Wie es gehen könnte, zeigt unser französischer Nachbar. Dort hat das Energieunternehmen Schneider Electric im Rahmen eines Pilotprojekts die Stadt Straßburg mit 135 intelligenten Ladestationen ausgerüstet. Die Geräte erlauben das sichere „Betanken“ von unterschiedlichen batteriebetriebenen Fahrzeugen und arbeiten in einem so genannten Smart-Grid. Darüber lässt sich Strom aus erneuerbarer Energie gezielt abrufen. Durch eingebaute Telekommunikationstechnik sind die Stationen zudem in der Lage, Autofahrer jederzeit über verfügbare Anlaufpunkte und den Aufladezustand zu informieren. So kann beispielsweise eine SMS darüber aufklären, dass die Fahrt mit voller Batterie weitergehen kann.

    „Wenn wir den Elektroautos in Deutschland eine Chance geben wollen, müssen wir auch über das Management von Energie und natürlich auch über Abrechnungsmodelle reden. Nur dann sind die neuen Fahrzeuge auch wirklich mobil“, sagt Rada Rodriguez, Country Präsidentin Schneider Electric Deutschland. „Einfach nur ein Stromkabel in die Garage ziehen – so trivial ist das Thema leider nicht.“ Gefordert sei vielmehr ein ganzheitlicher Ansatz, der Fahrzeuge und Infrastruktur gleichermaßen berücksichtigt und zudem die Nutzung erneuerbarer Energien vorsieht.

    In Frankreich ist dies gelungen. Dort startete unlängst ein groß angelegtes Projekt der französischen Agentur für Umwelt und Energiemanagement. Kern der mit 6,5 Millionen Euro angeschobenen Initiative sind einhundert Elektrofahrzeuge von Renault und Nissan, die im Departement Yvelines von ausgewählten Teilnehmern im Alltag getestet werden. Ein sehr wichtiger Faktor ist dabei die problemlose Verfügbarkeit von Strom. Eben deshalb ist ein umfangreiches Netz aus Ladestationen zu Hause, am Arbeitsplatz, in Parkhäusern und öffentlichen Straßen ein elementarer Bestandteil des Projekts. Federführend bei der Schaffung der Infrastruktur war auch hier Schneider Electric.

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