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    07/12/2010

    Einsparpotenziale für die Prozess- und Fertigungsindustrie: Wirtschaftlicher produzieren mit PlantStruxure von Schneider Electric

    Die derzeitige Bestandssituation von Produktionsstandorten in Europa stellt die Prozess- und Fertigungsindustrie vor neue Herausforderungen: Die unterschiedliche Lebensdauer der verschiedenen Werkseinheiten wie Produktionshallen, Prozess- und Maschineneinrichtungen oder elektrotechnische Ausrüstungen machen Modernisierungsmaßnahmen insbesondere in der Automatisierungstechnik zu strategisch wichtigen Entscheidungen. Daneben wird das Thema der flexiblen Automatisierung immer wichtiger, um auch weiter Kosten bei der Produktion zu sparen.

    PlantStruxure ist eine ganzheitliche Architektur von Schneider Electric, mit der sich schon bei der Modernisierung der Anlage energieeffiziente Strukturen und dynamische Fertigungsprozesse umsetzen lassen. Das System umfasst das gesamte Technologie-Portfolio von Schneider Electric und unterstützt Unternehmen bei der Realisierung ihrer Automatisierungsprojekte. Dazu zählen unter anderem die Modernisierung und Anlagenerweiterung sowie der Aufbau vollständig neuer Produktionsstätten. So können Unternehmen langfristig ihre Betriebskosten reduzieren, auf energieeffiziente Technologien setzen und ihre Betriebsergebnisse nachhaltig verbessern.

    PlantStruxure ist eine Systemlösung für alle Automatisierungsanforderungen. Das ganzheitliche Konzept erstreckt sich von der Feld- über die Prozess- und Werksebene bis hin zum Management des Unternehmens: Dank integrierter Kommunikation über offene und standardisierte Industrieprotokolle wie Modbus TCP und Ethernet/IP stehen alle Informationen der verschiedenen Systemkomponenten überall zur Verfügung. Das ermöglicht ein stets transparentes Abbild aller Prozesse. Beispielsweise können gewonnene Informationen wiederum im MES (Manufacturing Execution System) oder im ERP-System (Enterprise Ressource Planning) ausgewertet und verarbeitet werden. Hier dienen die Daten als Produktions- und Management-Grundlage für die Feinjustierung der Produktion oder der Modernisierungen, die den Automatisierungsgrad und damit die Wirtschaftlichkeit des Produktionsstandorts erhöhen. Für eine bessere Kontrolle der Investitionskosten hat Schneider Electric PlantStruxure als skalierbare Lösung konzipiert. Das erlaubt es Unternehmen, das Modell Schritt für Schritt in die jeweiligen Bereiche ihrer Fertigung zu integrieren.

    Zu den Kernelementen von PlantStruxure zählen unter anderem:

    • Energiemanagement: Die durchgängige Kommunikation von PlantStruxure verbindet intelligente Schaltanlagen, Messgeräte und weitere Feldkomponenten mit dem Leitsystem. Hier werden die Verbrauchswerte erfasst, überwacht, analysiert und ausgewertet. So lassen sich Prozesse optimieren und Energiefresser identifizieren. Gleichzeitig können Unternehmen durch den Einsatz dieser Technik bei der Produktion eine höhere Leistung bei geringerem Verbrauch erzielen.
    • Batch-Prozesse: Das Batch-Management-Modul von Plant-Struxure ermöglicht die flexible Gestaltung der Produktion. Dadurch können Unternehmen dynamisch auf sich ändernde Kundenterminwünsche oder unerwartete Produktionsvorfälle reagieren. Außerdem lassen sich durch dieses Modul schnell und einfach neue Produkte einführen. Integrierte Tools gewährleisten die Einhaltung von gesetzlichen Bestimmungen wie FDA (Food and Drug Administration) oder cGMP (current Good Manufacturing Practice). Hierzu zählen die Bereiche Sicherheit, Protokolle, Änderungsmanagement, elektronische Signatur, automatisiertes Reporting, Archivieren sowie das Abrufen der Produktionsdaten. Zudem ist in vielen Industriebereichen die vollständige Kontrolle über die produzierte Charge der Schlüssel zu Produktivität und Qualität.
    • Steuerungstechnik: Schneider Electric bietet innerhalb von PlantStruxure SPS-Systeme speziell für die Prozess- und Fertigungsindustrie. Sie verfügen über multitaskingfähige Prozessoren, die eine schnelle Verarbeitung der Steuerungsalgorithmen garantieren und so den Betrieb der Anlage beschleunigen. Außerdem können alle Baugruppen der SPS-Steuerungen über ein Hot-Swap-Verfahren im laufenden Betrieb ausgetauscht werden. Neben hochverfügbaren redundanten SPS-Systemen gewährleisten auch fehlersichere Systeme bis SIL3 die einwandfreie Funktion von prozesstechnischen Anlagen mit entsprechenden Anforderungen.

    Dazu sagt Siegfried Schwering, Product Manager Automation bei Schneider Electric: „Nur wenn Unternehmen ihre Produktions- und Fertigungsprozesse ganzheitlich automatisieren, können sie ihre Betriebsergebnisse verbessern und Kosten reduzieren. Dieses Thema ist sehr komplex, denn es gibt viele Faktoren entlang der Prozess- und Fertigungskette, die dies beeinflussen. Daher haben wir mit PlantStruxure eine ganzheitliche System-Architektur entwickelt, mit der sowohl in der Prozess- und Fertigungsindustrie aber auch im Infrastrukturbereich die Wertschöpfungskette verbessert werden kann.“

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    Pressekontakt
    LEWIS PR
    Christiane Conrad / Matthias Baldauf
    Baierbrunner Straße 15
    81379 München
    Tel: +49 (0) 89 17 30 19-0
    E-Mail: schneider@lewispr.com

    Unternehmenskontakt
    Schneider Electric GmbH
    Thomas Hammermeister
    Marcom Manager PR
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    Tel: +49 (0) 21 02 4 04 - 94 59
    E-Mail: thomas.hammermeister@de.schneider-electric.com