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Pressemitteilungen

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    15/05/2014

    Augen auf beim USV-Kauf - Initiative gegen nicht autorisierte Anbieter

    Schneider Electric ändert seine Richtlinien und wird zukünftig keinen Kundenservice mehr für Produkte nicht autorisierter Distributoren anbieten. Identifiziert werden die betroffenen Produkte über die Seriennummer. Sie gibt Aufschluss darüber, ob es sich um Originalware handelt, die für den europäischen Markt vorgesehen ist. Damit will der Konzern gegen Graumarktware vorgehen und das Bewusstsein im Markt schärfen.

    Wer die Produkte der Marke APC by Schneider Electric nicht über die autorisierten Distributionswege erwirbt, verliert den Anspruch auf Garantie, Support und den Austauschservice bei veralteten Batterien. Zudem läuft der Kunde Gefahr, dass in seiner USV Komponenten verwendet werden, die vom Hersteller als nicht vollständig kompatibel deklariert wurden. Häufig verfügen derartige Geräte nicht über das CE-Zertifikat und sind damit auch nicht für den Einsatz in Europa geeignet. Als Originalteil gilt nur, was der Hersteller im Rahmen seiner Endkontrolle prüfen konnte. Weiterhin besteht für den Anwender das Risiko, dass diese Einbauten mit den Originalkomponenten nicht einwandfrei funktionieren. Das kann zu Überhitzungen und Beschädigungen der Ladetechnik bis hin zu Brandschäden führen. Die Sicherheit ist damit nicht mehr gewährleistet. Betroffen sind hauptsächlich klassische USV-Systeme, da die Batterien hier leicht zugänglich sind und einfach ausgetauscht werden können.

    Fehlende Beratung
    Ein wichtiger Punkt ist auch die fehlende Beratung und damit das nicht vorhandene Lösungsgeschäft. Schneider Electric bietet ein umfassendes Portfolio an IT-Lösungen. Vertriebspartner sind mit diesen Lösungen vertraut und können Kunden daher ideal beraten, welche Produkte passend sind. Auch die Lieferzeit ist ein wichtiges Argument für Distributoren, denn sie haben meist alle Geräte auf Lager und können daher zeitnah ausliefern. Zur Verfügung stehen den Resellern in Deutschland die ausgebildeten Ansprechpartner der autorisierten Distributoren ALSO, api, INGRAM, TAROX, Tech Data und Wortmann. Alle Bezugsquellen inklusive Kontaktdaten sind unter dem folgenden Link zu finden: http://www.apc-home.de/tl_files/apc-home/pdf/APC-Distributoren-in-Deutschland-0114.pdf (PDF - 50 kB) 
    Umfangreiche Information zu den Produkten, White Paper und technische Details sind ebenfalls auf der Website des Unternehmens hinterlegt.

    „Auf Kundenseite ist es naheliegend, sich im Falle eines Defekts zuerst an den Hersteller der USV zu wenden. Schließlich sind IT und Daten dann nicht mehr geschützt. In diesem Fall steht der Kunde jedoch ab sofort im Regen, da wir bei einem Kauf über nicht autorisierte Händler nicht haften müssen”, erklärt Karin Hernik, Regional Channel and Partner Team Manager bei Schneider Electric IT Business. „Herstellern entsteht durch den sogenannten Graumarkt ein immenser Schaden, deshalb wollen wir das Bewusstsein der Kunden schärfen und darauf aufmerksam machen, dass kein Garantieanspruch besteht.“

    Kampf gegen Plagiate
    Ein weiterer Ansatz des Unternehmens geht gegen Produktfälschungen vor. Schneider Electric und das International IP Crime Investigators College (IIPCIC) – eine Initiative aus Interpol und dem in der Sicherheitswissenschaft tätigen Unternehmen UL – bieten dabei Schulungen speziell für Zollbeamte und andere Mitarbeiter der Strafverfolgungsbehörden. Die interaktive Online-Ausbildungsstätte dient der Bereitstellung kritischer Informationen und ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen Fälschungen. Entwickelt in Zusammenarbeit mit UL, konzentriert sich der Kurs von Schneider Electric darauf, die Erkennung falscher USV-Produkte zu erleichtern und Kontaktinformationen von Strafverfolgungsbeamten zu übermitteln. Der E-Learning-Kurs wurde online bereits von Behörden in 31 Ländern übernommen.

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    Pressekontakt
    LEWIS PR
    Christiane Conrad / Matthias Baldauf
    Baierbrunner Straße 15
    81379 München
    Tel: +49 (0) 89 17 30 19-0
    E-Mail: schneider@lewispr.com