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Pressemitteilungen

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    28/09/2015

    Ethernet: Das Protokoll für vernetzte Messtechnik

    Smart Panels: Energiemanagement im intelligenten Gebäude

    Die technischen Voraussetzungen für das Smart Grid sind da. Smart Panels mit ihren Kommunikationsmöglichkeiten sind aber eine wichtige Voraussetzung für die (zukünftige) Anbindung der Gebäude an das Smart Grid. Es schafft die Voraussetzung für die Interaktion zwischen Verbrauchern und Energieerzeugern sowie den Verteilern. Betreiber von Immobilien können sich diese Technologie auch für ihr Energiemanagement zunutze machen. Denn meist liegt das Problem bei verteilten Energiedaten, die eine Abbildung des Strombedarfs in Echtzeit verhindern. Schneider Electric hat seine Kommunikationssysteme der Enerlin’X-Serie daher mit Ethernet-Schnittstellen versehen.

    Dieser offene und einfach zu integrierende Kommunikationsstandard erlaubt den Aufbau eines einheitlichen, unternehmensweiten Netzwerks für die Verwaltung von Energiedaten – sowohl über ein Webprotokoll als auch über Modbus/TCP. So stellt Enerlin’X durch das Erfassen der Zustandsdaten von Leistungsschaltern und Aktoren sowie von elektrischen Messgrößen und Zählern eine einfache und zuverlässige Verbindung zu lokalen Displays und Experten-Webportalen her. Die Energiedaten sind so jederzeit und von überall abrufbar.

    Ethernet als Standard für Vernetzung
    Ethernet ist das geeignetste Medium für die Übertragung großer Datenmengen zwischen elektrischen Energieverteilungssystemen und lokalen Touchscreens beziehungsweise verteilten Servern. Dafür besitzen die Enerlin’X-Gateways integrierte Webseiten, die sich über Rechner, Smartphone oder Tablet aufrufen lassen. Setup und Konfigurationstests erfolgen einfach und intuitiv. Das erlaubt die Erzeugung einer präzisen und übersichtlichen Projektdokumentation für Wartungsarbeiten und die zukünftige Weiterentwicklung des Energiemanagementkonzepts.

    Datenmanagement für den Energieverbrauch
    Enerlin’X ist eine Kombination aus durchgängigen Gateways, Schnittstellen und Displays, die über Ethernet direkt mit Schaltanlagen in Gebäude und Produktion kommunizieren. Das Energiemanagement via Internetprotokoll wird somit Realität. Damit wird das System zur Voraussetzung für eine intelligente Verwaltung der Energiedaten. Entscheider haben die Wahl: Sie können mit Enerlin’X sowohl nur die wichtigsten Grundlagendaten erfassen, als auch ausführliche Reports erstellen. Ein Online-Service von Schneider Electric auf einem Webserver liefert dafür alle Informationen. Dazu werden Daten zu Energieverbrauch, Anlagenzustand und Aktivität der Geräte in jeder Schaltanlage des Gebäudes erfasst. Alle Messewerte lassen sich mit Grafiken und Balkendiagrammen in einem Dashboard übersichtlich aufbereiten. Einsparmaßnahmen sind so einfacher zu identifizieren und das Management erhält ein übersichtliches Tool zur Entscheidungsfindung.

    Enerlin’X besitzt die folgenden Kommunikationsschnittstellen:
    ULP-System: Dabei handelt es sich um eine schnelle Kommunikationsverbindung speziell für die Überwachung und Steuerung von Leistungsschaltern. Das System beruht auf einer RS485-Verbindung mit Kabelsegmenten von bis zu 5 Metern und ist für raue Umgebungen gut geeignet.

    • IFE-Schnittstelle: Sie stellt eine IP-Adresse für jeden mit einer ULP-Schnittstelle ausgestatteten Leistungsschalter bereit. Über die IFE-Schnittstelle sind alle vom Leistungsschalter kommenden Daten für ein Ethernet-kompatibles Display, einen PC mit  Browser oder eine Ethernet-Schnittstelle zugänglich. Die Ausführung IFE-Interface + Gateway erzeugt eigene Webseiten.
    • IFM (ULP-Modbus-Schnittstellen-Modul): Über dieses Modul sind alle von einem mit ULP-Schnittstelle ausgestatteten Leistungsschalter stammenden Daten über ein Modbus-Netz zugänglich. IFM ist als Modbus-Slave von einem Modbus-Master (IFE-Schnittstelle + Gateway, Acti 9 Smartlink Ethernet oder Com'X 200) aus zugänglich.
    • E/A-Ein-/Ausgabe- Modul: Das E/A-Ein-/Ausgabe-Modul ist speziell für Schalter mit ULP-Verbindung bestimmt. Es stellt die Überwachung des Einschubs über CE-, CD-, CT-Kontakte und die Steuerung von Anwendungen um den Leistungsschalter sicher.
      Antonin Guez, Vice President Partner Projects bei Schneider Electric Deutschland, erklärt die Hintergründe: „Schaltanlagen mit IP-Anschluss entwickeln sich zu einem Schlüsselfaktor für das Energiemanagement. Denn an das Internet angeschlossene Schaltanlagen und Verteiler ermöglichen die Entwicklung einer vernetzten Energiestrategie. Die Vorteile liegen auf der Hand: Ethernet und die damit verbundene schnelle Reaktionsfähigkeit der Gebäudeautomation steigern nicht nur die Betriebsverfügbarkeit von Anlagen, sondern dokumentieren auch deren Verbrauch. Mit einem Energiemanagement basierend auf Ethernet hat das Management in Echtzeit Zugriff auf die Bedarfsrechnung von Gebäuden. Das gibt ihnen die Chance, Stromfresser rechtzeitig zu identifizieren.“

    Pressekontakt
    LEWIS PR
    Christiane Conrad / Matthias Baldauf
    Baierbrunner Straße 15
    81379 München
    Tel: +49 (0) 89 17 30 19-0
    E-Mail: schneider@lewispr.com