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Pressemitteilungen

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    12/07/2016

    Studie von Schneider Electric: Bestandsaufnahme zum Internet of Things

    Möglichkeiten des IoT werden positiv bewertet, Einstieg fällt noch schwer

    Schneider Electric hat in seinem „IoT 2020 Business Report“ Erkenntnisse und Prognosen zum Internet der Dinge (IoT) veröffentlicht. Der Bericht basiert auf einer Umfrage unter mehr als 2.500 Entscheidungsträgern in zwölf Ländern. Die Studie zeigt auf, wie große Unternehmen bis zum Jahr 2020 Technologien des Internet der Dinge als effektive Werkzeuge nutzen möchten und wo die größten Chancen für die Wertschöpfung liegen.

    „Es geht schon lange nicht mehr um die Frage, ob das Internet der Dinge (IoT) einen Mehrwert schafft. Unternehmen müssen bereits jetzt die Weichen stellen, um die Möglichkeiten des IoT voll ausschöpfen zu können“, sagt Jürgen Siefert, Vice President Industrie bei Schneider Electric.

    Laut Studie haben die meisten Unternehmen mittlerweile den Mehrwert von IoT-Technologien erkannt: Rund 75 Prozent der Befragten beurteilen die Möglichkeiten des IoT positiv. Erkenntnisse, die aus IoT-basierten Daten gewonnen werden, lassen sich wirkungsvoll in der gesamten Organisation teilen. Davon ist ein Großteil der Umfrageteilnehmer (81 Prozent) überzeugt. Ganz ohne Bedenken sind die Umfrageteilnehmer allerdings nicht: Nicht weniger als 41 Prozent der Interviewten befürchten, dass Cyber-Sicherheit im IoT-Umfeld eine schwierig zu lösende Aufgabe sein wird.

    Ein großer Treiber für IoT-Projekte sind Kostensenkungen. Dazu gehören vor allem Automatisierungslösungen: Fast die Hälfte (42 Prozent) der Teilnehmer möchte in den nächsten zwei Jahren eine IoT-fähige Lösung für Gebäudeautomation einführen. Von Gebäudeautomationslösungen versprechen sich 63 Prozent der Entscheider große Einsparpotenziale, 62 Prozent wollen mit Hilfe von Industrieautomation ihre Kosten senken.

    Vorteile versprechen sich Entscheider auch durch mobile Anwendungen: Zwei Drittel der Unternehmen (67 Prozent) planen die Einführung innerhalb des nächsten Jahres. Ein Drittel der Befragten (32 Prozent) leitet diesen Schritt sogar bereits in den nächsten sechs Monaten ein. Als Hauptgrund werden mögliche Kosteneinsparungen von bis zu 59 Prozent angegeben.

    Außerdem planen 63 Prozent der befragten Unternehmen noch im Jahr 2016 das Verhalten ihrer Kunden mittels IoT-Technologien zu analysieren. Zu den wichtigsten Geschäftsvorteilen zählen hierbei eine schnelle Problemlösung, ein verbesserter Kundenservice und eine höhere Kundenzufriedenheit.

    Chancen für unmittelbare Wertschöpfung mit IoT

    Ebenso kam die Umfrage zu dem Ergebnis, dass es Firmen schwerfällt, einen Einstieg in das IoT zu finden und die tatsächliche Wertschöpfung nachzuweisen. Außerdem kann es sich kaum ein Unternehmen leisten, die bestehende OT- und IT‑Infrastruktur abzuschaffen und zu ersetzen. Das IoT wird demnach eher bestehende Investitionen ergänzen und Geschäftsprozesse und -ergebnisse im Laufe der Zeit verändern.

    Dazu sagt Jürgen Siefert: „Eine Einführung gelingt am besten Schritt für Schritt. Unternehmen können die Vorteile zunächst anhand von Pilotprojekten mit schnellem ROI nachweisen, bevor sie dann den Anwendungsbereich ausweiten. Eine IoT-Lösung sollte sich auch dadurch bewähren, dass sie die Energieeffizienz maximiert und die Leistung und Verlässlichkeit von Anlagen optimiert. In den letzten Jahren hat sich zudem das Aufwands- und Ertragsverhältnis bei der Konnektivität verändert. Inzwischen können Anlagen mit Hilfe von Chip-Systemen (System-on-Chip, SoC) in ein Netzwerk eingebunden werden. Sensoren sind erschwinglich geworden. Schon bald werden Betriebe ihre gesamten Anlagen genau überwachen können, anstatt nur einen Bruchteil davon, wie es bisher der Fall war.”

    Das Resümee:

    • Unternehmen planen kein großes zusätzliches Budget für das IoT ein. Stattdessen starten sie IoT-Initiativen, um einen grösseren Nutzen aus ihren bestehenden Investitionen und Prozessen in den Bereichen OT und IT zu ziehen. Ein Ansatz, der funktioniert.
    • Anwender von IoT-Lösungen sind der Meinung, dass sich Anlagen- und Energiemanagement gut als Testgrundlage für IoT-Initiativen eignen. Dort zeigen sich schnell und relativ günstig verwertbare Ergebnisse.
    • Das IoT schließt die Lücke zwischen OT und IT: Unternehmen erhalten Zugang zu einem umfangreichen neuen Daten-Pool, der im Laufe der Zeit immer bessere Einblicke in den Betrieb ermöglicht und so zur Optimierung beiträgt. Hier wird auch Wert auf die Zusammenarbeit mit Partnern gelegt, die sich in beiden Bereichen auskennen.

    Weitere Informationen über Schneider Electric sowie den vollständigen IoT 2020 Business Report und die Ergebnisse der weltweiten IoT-Umfrage finden Sie unter http://www.schneider-electric.com/b2b/en/campaign/internet-of-things/overview.jsp.

    Methodik der Umfrage
    Schneider Electric gab diese Umfrage im November 2015 in Auftrag, um zu ermitteln, wie Unternehmen das Internet der Dinge aktuell nutzen oder künftig nutzen werden. Mithilfe von Schneider Electric führte Redshift Research 2.597 Online-Befragungen unter Entscheidungsträgern in Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitenden in 12 Ländern durch: Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Indien, Italien, Russland, Spanien, Schweden, USA und Vereinigtes Königreich. Sie beinhaltete eine einheitliche Definition des Internets der Dinge und umfasste 18 Multiple-Choice-Fragen.

    Pressekontakt
    LEWIS Communications GmbH
    Christiane Conrad / Elisabeth Wagner / Monique Gepp
    Karlstraße 64
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    Tel: +49 (0) 89 17 30 19 - 0
    E-Mail: schneider@teamlewis.com