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    29/08/2016

    Go Green in the City 2016 - Grüne Ideen aus aller Welt

    Schneider Electric verkündet die zwölf Teams für das Wettbewerbsfinale im September in Paris

    Energiemanagement für ein grüneres Leben in Städten – das ist eines der Hauptanliegen von Schneider Electric. Mitte Juli hat der globale Energiespezialist zwölf Teams des „Go Green in the City“-Wettbewerbs für das Finale vom 19. bis 22. September 2016 in Paris nominiert. Nun haben die Teilnehmer Zeit, sich auf die Frage-Antwort-Runde und Präsentation ihres Projekts vor der mehrköpfigen Jury aus Elektronikexperten vorzubereiten. Mit dabei: Ein Team aus Deutschland, das um den ersten Platz kämpft. Der Hauptgewinn ist ein Jobangebot bei Schneider Electric und eine bezahlte Weltreise, die den Besuch von zwei verschiedenen Anlagen des Energieexperten beinhaltet.

    „Go Green in the City“ ist ein 2011 ins Leben gerufener Wettbewerb der Scheider Electric SE in Paris, dessen Ziel die Optimierung von Energienutzung in sämtlichen urbanen Bereichen ist. Zusätzlich soll er Jugendliche an das Thema Energiemanagement heranführen und für die Energiewende sensibilisieren. Der Wettbewerb fördert das Verständnis für heutige Nutzungsmöglichkeiten von Energie und das Verantwortungsbewusstsein von Bürgern gegenüber der Umwelt.

    Kleine und große Ideen für Innovation auf allen Ebenen

    Teilnehmen können Business- und Ingenieurstudenten ab dem zweiten Universitätsjahr weltweit. Um sich zu qualifizieren, müssen die Studenten Initiativen für ein grüneres Leben in Städten entwickeln. Dabei wird nach drei Hauptkriterien bewertet: Innovation, Durchführbarkeit und Rentabilität. Zur Auswahl stehen die Bereiche Haus und Heim, Universitäten, Einzelhandel, Wasser und Krankenhäuser. Jedes Projekt muss den stetig steigenden Energieverbrauch mit dem sozialen Fortschritt und den allgemeinen Umweltschutzmaßnahmen in Einklang bringen.

    „Der Wettbewerb macht Studenten weltweit auf Schneider Electric aufmerksam und zeigt, dass das Unternehmen ein spannender Arbeitsplatz ist – jetzt und in der Zukunft. Bei Schneider Electric geht es um Innovationen auf allen Ebenen – von kleinen Ideen bis großen Lösungen. Wir helfen, Industrien zu überdenken, Städte neu zu gestalten und das Leben der Bürger durch Lösungen in Energiemanagement und -automation zu verbessern“, erklärt James Nathan, Enterprise Account Manager von Schneider Electric Canada und Mentor in den letzten vier Wettbewerben.

    In der Halbfinalphase arbeiten die verbleibenden 100 Teams jeweils mit einem Schneider-Electric-Mitarbeiter zusammen. Ziel ist es, aus ihren ursprünglichen Ideen eine komplexe Lösung zu entwickeln. Für Deutschland treten dieses Jahr die indischen Studenten Vivian Silas Jeyachander Manohar (25) und Rini Bharadwaj (24) an. Ihr Team ‘Anemoi‘ haben sie nach den griechischen Windgöttern benannt. Beide besuchen momentan die FH Aachen – University of Applied Sciences, an der Rini Electrical Engineering und Vivian Energy Systems studiert.

    Technik im Einklang mit der Natur

    Für ihre Idee von Windturbinen auf Palmen wurden sie von Farmern in Entwicklungsländern inspiriert, für die es zu teuer ist, ihre abseits gelegenen Grundstücke an das nächste öffentliche Stromnetz anzuschließen. Auch die Nutzung regenerativer Energien, wie zum Beispiel Solarpumpen, gestaltet sich oftmals zu kostspielig. Die etwas günstigeren Windturbinen sind ebenfalls keine Alternative, da sie auf Türmen angebracht werden müssen, die das Budget der Farmer wiederum übersteigen würden. Die Folge: Meist benutzen sie Dieselpumpen zur Grundwasserbewässerung ihrer Felder, die umweltschädlich und langfristig teurer sind.

    Gemeinsam mit ihrem Mentor Romain Serratore haben die beiden Studenten nun eine Windturbine entwickelt, die auf Palmen angebracht werden kann und somit die Kosten des Turms einspart. Die Turbine mit Pumpsystem kostet maximal 2.300 Dollar. „Das ist 25 Prozent günstiger als eine herkömmliche Windturbine, 44 Prozent günstiger als Solarpumpen und durchschnittlich 60 Prozent günstiger als das Verbinden bereits bestehender Turbinen mit dem nächstgelegenen Stromnetz. Darüber hinaus lassen sich 42.000 Kilogramm Kohlenstoffdioxid während der Lebensdauer eines einzigen Systems sparen“, erklärt Vivian Silas Jeyachander Manohar. Die neue Pumpe sei in der Lage, rund 28.330 Quadratmeter Reisfeld zu bewässern und zusätzlich durch Wasserlevel-Sensoren die Grundwassernutzung zu optimieren. Hinzu komme eine Verbindung der Turbinen durch das intelligente Netzwerk ‘Internet of Things‘, die es den Bauern ermögliche, ihre Pumpen fernzusteuern, durch ein Service Center überwachen zu lassen und so Wasser zu sparen. „Wir hoffen, dass wir mit der Hilfe von Schneider Electric unsere Idee in die Wirklichkeit umsetzen können. Sie hat ein hohes Marktpotential und könnte das Leben von Millionen von Farmern verändern, die bisher in Schwierigkeiten steckten.“

    „Go Green in the City“ erhält jährlich mehr Aufmerksamkeit aus aller Welt. Das zeigt sich vor allem an der steigenden Teilnehmerzahl. Während für den ersten Wettbewerb 2011 lediglich 43 zugelassene Bewerbungen aus 8 verschiedenen Ländern registriert wurden, sind es dieses Jahr bereits 16.466 Bewerbungen aus 180 verschiedenen Ländern. Zum Finale im kommenden Monat reisen neben dem deutschen Team auch Teams aus Kanada, Aserbaidschan, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Brasilien, Indonesien, Kenia, Indien und China an.

    Weitere Informationen unter:
    http://www.gogreeninthecity.com

    Downloads zur Pressemitteilung

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