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Pressemitteilungen

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    06/10/2016

    Leistungsschalter Masterpact MTZ: Einsatz unter extremen Bedingungen – extrem genau

    Masterpact MTZ zeichnet sich durch höchste mechanische Festigkeit aus – für mehr Robustheit und Langlebigkeit

    Schneider Electric hat den Masterpact MTZ vorgestellt. Der neue Leistungsschalter trotzt selbst den rauesten Umgebungen, elektromagnetischen Störungen und extremen Temperaturen. Äußerlich hat sich nur wenig geändert: Die neue Generation besitzt dieselbe Baugröße wie der Vorgänger Masterpact NT/NW. Aufgrund der gleichen Anschlusstechnik und Gehäuseabmessungen sowie Befestigungspunkte kann die alte Baureihe ohne mechanische Anpassungsarbeiten direkt durch die neue ersetzt werden. Das erspart dem Schaltanlagenbauer Zeit, Kosten und Mühe. So ist bei einer Umrüstung weder eine Änderung der Schaltanlage noch eine erneute Zertifizierung nach IEC61439 notwendig. Leichte Änderungen haben Optik und Design erfahren: Beispielsweise ist der Federspannhebel nun ergonomischer gestaltet und liegt deutlich besser in der Hand. Auch wurden die Ein- und Ausschalt-Spulen verbessert und mit einer Diagnose- und Kommunikationsfunktion versehen.

    Auch im Innenleben des Masterpact MTZ gibt es etliche Neuerungen: Eine verbesserte Verbindungstechnik erhöht die mechanische Festigkeit des Schalters. Die Betriebs- und Lagertemperaturen wurden überarbeitet, die mechanischen und elektrischen Optimierungen sorgen für eine höhere Robustheit des Leistungsschalters und verlängern dadurch die Lebensdauer des Gerätes deutlich.

    Verbesserte Verbindungstechnik für eine höhere mechanische Festigkeit

    Im Innenleben wurden die Schutz- und Messwandler für eine höhere mechanische Festigkeit sowie genauere Messgenauigkeit konstruktiv verbessert. Das Gerät ist für die Genauigkeitsklasse 1 zertifiziert. Zusätzlich wurde die Kontaktierung der gesamten elektrischen Verbindungstechnik zwischen dem Schutzgerät und den zugehörigen Komponenten überarbeitet: Die Mess- und Schutzkreise bestehen nun aus Golddrahtverbindungen. Die Steckkontakte sind damit voneinander entkoppelt und können selbst bei großen mechanischen Beanspruchungen wie Schwingungen und Vibrationen nicht aneinander reiben. Das Risiko von Korrosion und unerwünschten Abschaltungen wird somit vermindert.

    Diese Neuerungen machen den Leistungsschalter generell widerstandsfähiger und sorgen nach Norm 3M2 und 3M4 für eine höhere mechanische Festigkeit. Schneider Electric hat zusätzliche Tests bis 12G – also dem zwölffachen Wert des Üblichen – im Frequenzbereich von 20-2000 Hertz durchgeführt. Der erfolgreiche Abschluss der Tests zeigt, wie markant die Verbesserungen im Bereich mechanische Festigkeit sind.

    Einsatz unter extremen Bedingungen

    Auch in Bezug auf den Temperaturbereich setzt der Masterpact MTZ neue Maßstäbe: Der übliche Bereich für die Lagerung liegt bei minus 40 bis plus 70 Grad Celsius. Der neue Leistungsschalter liegt mit minus 55 bis plus 85 Grad Celsius weit über dem Standard. Das kommt bei Anwendungen in extrem kalten Gebieten zugute – beispielsweise in Schiffen oder Windkraftanlagen, die durch ihre exponierte Lage auf Bergen mechanisch besonders anfällig sind. Auch bei der Betriebstemperatur liegt die neue Baureihe über dem Durchschnitt: Während üblicherweise minus 25 Grad bis plus 70 Grad Celsius abgedeckt werden, lässt sich der Masterpact MTZ schon bei minus 35 Grad Celsius einschalten und bietet uneingeschränkte Schutzfunktionen. Durch die natürliche Erwärmung entfalten sich bei minus 25 Grad alle Messfunktionen.

    Der Masterpact MTZ ist in drei Baugrößen erhältlich: MTZ1 deckt 630 bis 1600A ab, MTZ2 gilt für 800 bis 4000A und MTZ3 für 4000 bis 6300A. Das Auslösesystem Micrologic X beschränkt sich auf vier Typen: 2.0X, 5.0X, 6.0X und 7.0X, wobei das X für digitale Module steht.

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