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  • Schneider Electric bietet innovative Lösung bei Netzverschmutzung

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Es ist so eine Sache mit dem Energieverbrauch: wie alle Betriebskosten lässt auch er sich nur schwer präzise vorhersagen. Schwankender Verbrauch, unbeständige Rohstoffpreise, Handelstarife und Zollbestimmungen machen seine Berechnung zum Graus. Für Schaltschrankbauer ganz sicher ein wichtiges Thema: schlägt sich doch für ihre Kunden, wie Anlagenbetreiber und Gebäudemanager, der Energieverbrauch immerhin mit guten 30 (in Rechenzentren sogar bis zu 50) Prozent in den Betriebskosten zu Buche. Da lohnt sich der Blick auf innovative Ansätze, die zu einer Stabilisierung solcher Kosten beitragen. Selbstverständlich hat Schneider-Electric hier einiges zu bieten.

Woher kommt die Dirty Power?

Schneider-Electric setzt die Stellschraube dort an, wo Stromerzeuger, Märkte oder Politik nicht mehr eingreifen können – beim Verbraucher. Denn die Versorgungsunternehmen speisen eigentlich fast immer nur qualitativ hochwertigen Strom, d.h. mit zuverlässiger Verfügbarkeit, stabiler Spannung (230 V) und gleichbleibender Frequenz (50, 2 Hz), in das Netz ein. Doch wie so vieles im Leben hat auch diese Medaille zwei Seiten. Kleiner Exkurs in ein Lebensmittel- und Getränkewerk: Hier finden wir u.a. hocheffiziente Kompressormotoren, die strategisch zur Minimierung des Energieverbrauchs und den daraus resultierenden Kosten eingesetzt werden. So weit so gut. Trotzdem werden auch hier die Energiekosten wegen Unberechenbarkeit zum Problem. Woran liegt das? Die energiesparenden Kompressormotoren sind hochaktuelle Hightech-Produkte mit neuester Technologie; der zuverlässig und stabil vom Hersteller eingespeiste Strom jedoch fließt durch bis zu 30 Jahre alte Verteilernetze.

Alte Netze, neue Technik

Auf Anhieb wird hier also das Dilemma deutlich: Einerseits stabiler Strom, der zahm und gleichbleibend (d.h. sinusförmig) in veralteten Niederspannungsanlagen zirkuliert, andererseits modernste Technologie („nichtlineare Lasten“), die mit ihren emittierten Oberschwingungen den sauberen Durchfluss „verschmutzt“. Die sinusförmige Ausgangsspannung der Verteilernetze wird durch die nichtsinusförmigen Antwortsignale – beispielsweise der Kompressormotoren – verzerrt. Und die Folgen dieses Ungleichgewichts können gegebenenfalls beträchtlich sein: Motoren, Kondensatoren, Kabel oder Transformatoren überhitzen; Maschinen, Anlagen und Geräte verschleißen und Verzögerungen im Arbeitsprozess führen zu teils erheblichen Folgekosten. Besonders beängstigend ist, dass „Dirty Power“, so die saloppe Bezeichnung, auch die Gesundheit schädigen kann. Gängige Symptome sind Kopfschmerz und Müdigkeit.

Ein altbekanntes Problem

Das alles ist keine sonderlich neue Erkenntnis. Das Dirty Power-Problem mit all seinen einhergehenden Problemen und Ärgernissen ist seit langem bekannt. Einen wirklich fundierten und wirksamen Lösungsvorschlag musste man aber bisher vergebens suchen. Basiert doch der sog. „Redundanzansatz“ mit überdimensionalen Transformatoren, Versorgungsleitungen, Backups und Akkus rein auf der Vermeidung von Symptomen und nicht auf der Behebung von Ursachen.

Die neue und smartere Lösung: Power Management Systeme

Schneider-Electric ist da deutlich smarter unterwegs: dem herkömmlichen Ansatz wird mit Köpfchen begegnet. Der Konzern liefert mit seinen ganzheitlich integrierten Power Management Systemen (PMS) eine innovative Lösung, um Netze von Dirty Power zu säubern. Dazu ist der Einsatz von Mess- und Analysegeräten auf höchstem Niveau vonnöten. Geräte, die nicht nur Messdaten und Toleranzabweichungen umfänglich aufzeichnen, sondern ganz nebenbei auch noch intelligente Ereignisanalysen durchführen. Das sogenannte Netzmessgerät „Power Logic ION9000“ von Schneider-Electric ist z.B. ein solcher Kandidat. Die clevere Komponente kann die erfassten Messwerte automatisch mit anderen Daten in Verbindung bringen und nunmehr Trends, Ereignisse und Störschriebe kommunizieren. Das ist nicht nur smart, sondern auch sinnvoll. Denn praktisch bedeutet es, dass auf der Basis dieser Analysen viel Strom und Geld gespart werden kann.

Datenerhebung und Datenanalyse in Echtzeit

Stromkosten können gesenkt und stabilisiert werden, wenn Power Management Systeme dabei helfen, die Ursachen für Dirty Power zu identifizieren. Sie liefern wertvolle Informationen dafür, richtige Entscheidungen im Umgang mit prädiktiven Maßnahmen zu treffen. Zusätzlich ersparen sie Zeit für Recherche und Analyse. Denn Netzmessgeräte, wie das erwähnte Power Logic ION9000, wissen nicht nur viel – sie können auch viel damit anfangen. Dem Techniker bieten sie ganz automatisch verwertbare und plausible Aussagen, die konkrete Hinweise dazu enthalten, wie Netzverschmutzung effizient und präzise vorgebeugt werden kann. Datensammlung und intelligente Analyse – beides liefern die Schneider-Electric Produkte in Echtzeit und rund um die Uhr. So kann Dirty Power clever und ursachenbezogen vermieden werden.

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