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  • Smart Home: Die Zukunft des Zuhauses

Sein Name ist in Vergessenheit geraten. Mark Weiser hieß der Informatiker, der einen der ersten bemerkenswerten Aufsätze über das neue, vernetzte Wohnen geschrieben hat. Das war Anfang der 1990er-Jahre. „Der Computer für das 21. Jahrhundert“ hieß der Text, der mit dem Satz begann: „Die wichtigsten Technologien sind die, die einfach verschwinden, weil sie ins alltägliche Leben integriert werden.“ Klingt aus heutiger Sicht, in der jeder mit seinem Smartphone fotografieren, spielen und sich vernetzen kann, ganz logisch. Aber 1991 war die These des Wissenschaftlers eine große Sache, damals gab es weder Smartphones noch Tablets, und auf der Internationalen Funkausstellung stellte Kodak eine CD vor, auf der 100 Fotos gespeichert werden konnten. Stimmt, das war noch die Zeit, als man seine Filme in Fotoläden entwickeln ließ und die Abzüge in Kartons sammelte. Und es war die Zeit, in der Kunden das Interesse an Vinyl-Schallplatten verloren, weil es digitale Lösungen gab. 

Weiser, der Informatiker aus dem Silicon Valley, hätte bestimmt noch viel zu erzählen von seiner Idee, dass uns vernetzte Haushaltsgeräte unaufdringlich von lästigen Routine-Tätigkeiten befreien. Doch er ist ein paar Jahre nach der Veröffentlichung seines Aufsatzes im Alter von 47 Jahren gestorben. Er hat nicht mehr erlebt, wie seine Idee unter den Schlagworten „Smart Home“ oder „Internet der Dinge“ weiterentwickelt wurde. Und wie uns die Industrie heute verspricht, dass sich das bisschen Haushalt bald ganz von alleine macht, weil alle Geräte miteinander kommunizieren und das Wichtige regeln werden. 

Doch was genau macht ein Zuhause zum Smart Home? Kurz zusammengefasst: In einem Smart Home sind traditionelle Anwendungen und Geräte miteinander vernetzt und können zentral per App ferngesteuert werden. So können einerseits Alltagsvorgänge automatisiert und andererseits Geräteeinstellungen an die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden – egal, ob zu Hause oder von unterwegs. Individuelle Lichtstimmungen je nach Tageszeit oder ein perfekt temperiertes Haus – alle Einstellungen lassen sich bequem über das Smartphone oder Tablet konfigurieren. Durch die gezielte Vernetzung der einzelnen Anwendungen mit Sensoren können Smart-Home-Besitzer zahlreiche Zusatzfunktionen in Anspruch nehmen. So misst ein Helligkeitssensor die Temperatur am Fenster und veranlasst bei Überschreiten einer vorher festgelegten Gradanzahl – etwa aufgrund starker Sonneneinstrahlung – das automatische Herunterfahren der Jalousie. Wird der Wert anschließend für eine Viertelstunde unterschritten, fährt die Jalousie wieder hoch. Auf diese Weise erlaubt die Kombination aus ausgefeilter Technik und benutzerfreundlicher App den Bewohnern, sich ihre individuelle Wohlfühlatmosphäre in den eigenen vier Wänden zu schaffen. 

Mit Energieeffizienz zu mehr Sicherheit und Komfort 

Smart-Home-Systeme sind aber nicht nur komfortabel, sie schärfen auch das Bewusstsein für den eigenen Energieverbrauch. Während sensible Messfühler den Stromverbrauch pausenlos überwachen und über aktuelle Verbräuche informieren, stellen leistungsstarke Energiemanagementsysteme Datentransparenz bis hin zur Geräteebene sicher – und erzielen so erhebliche Einsparungen bei Heizung und Strom. Besonders für Prosumer, die gleichermaßen Produzenten wie Konsumenten sind, bieten solche Systeme einen echten Mehrwert: Die Betreiber sehen jederzeit, wie viel Energie selbst verbraucht oder gerade in das öffentliche Netz eingespeist wird. Energieerzeugende Anlagen lassen sich auf diese Weise intelligent mit Abnehmern wie Ladesäulen oder Wärmepumpen verknüpfen. Verfügt der Betreiber über einen zusätzlichen Batteriespeicher, lässt sich die tagsüber gewonnene Energie speichern und für diverse Verbraucher (z.B. das Laden des Elektroautos) in der Nacht nutzen. 

Mehr Sicherheit 

Darüber hinaus bieten Smart-Home-Systeme ein großes Plus an Sicherheit: Weicht die aktuelle Nutzung vom sonstigen Nutzungsverhalten ab, da ein Gerät zum Beispiel überdurchschnittlich viel Energie verbraucht, schlägt das System frühzeitig Alarm. Der Bewohner erhält eine Push-Benachrichtigung auf sein Smartphone – besonders im Fall von Herd oder Bügeleisen können so größere Schäden schon im Vorfeld abgewendet werden. Auch mit Blick auf die demografische Entwicklung werden Smart-Home-Lösungen immer wichtiger. Automatisierte Abläufe können nicht nur den Alltag der älteren oder pflegebedürftigen Hausbewohner enorm erleichtern, sondern im Ernstfall sogar sofort Hilfe verständigen. 

Kabelgebunden oder funkbasiert? 

Egal ob Neubau, Bestandsimmobilie oder Mietwohnung – ein Smart-Home-System wie etwa Wiser aus dem Hause Schneider Electric lässt sich überall installieren. Dabei hängt es vom Einzelfall ab, ob ein kabelgebundenes System oder eine Funk-Lösung besser geeignet sind. Bei Neubauten oder Generalsanierungen bieten sich kabelgebundene Systeme zur intelligenten Haussteuerung an. Egal ob in größeren Wohneinheiten, Mehrfamilienhäusern oder kleinen Zweckbauten – der umfassende KNX-Standard sorgt für zuverlässige Stabilität des Systems und bietet vielfältige Steuerungsmöglichkeiten. Soll die vernetzte Gebäudetechnik nicht in einen Neubau integriert, sondern in Bestandsbauten nachgerüstet werden, sind funk- und appbasierte Anwendungen die bessere Wahl. Da die einzelnen Komponenten drahtlos miteinander kommunizieren, sind diese einfach und unkompliziert zu installieren. Aufwendige Bauarbeiten entfallen, die Installation erfolgt schnell und sauber. Dank offener Funkstandards kann so die Konnektivität im gesamten Gebäude sichergestellt werden. 

Fazit 

Der Trend geht zum Smart Home. Mit den Pluspunkten Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz ist der Weg in das Zuhause der Zukunft geebnet. Egal, ob intelligenter Lichtschalter oder smarte Heizungssteuerung: Mit Systemen wie Wiser von Schneider Electric lassen sich die Vorstellungen des Kunden einfach realisieren. Und das gilt für Neubauten genauso wie für Bestandsbauten. Da sich die Systeme problemlos in die bestehende Infrastruktur einfügen, sind sie vergleichsweise kostengünstig, unkompliziert und schnell zu installieren. Dank der Möglichkeiten des sukzessiven Ausbaus können die Einzelfunktionen jederzeit zu raumübergreifenden Lösungen erweitert werden.

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