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    • Energiearmut lindern – soziale Innovation stärken

    Schneider Electric und Ashoka suchen innovative Organisationen zur Bewältigung von Energiearmut

    München/Ratingen, 13. Juni 2017: Laut einer Schätzung des europäischen Parlaments sind in Europa zwischen 50 und 125 Millionen Menschen von Energiearmut betroffen. Elektrizität und Wärme sind für sie nicht bezahlbar – mit gravierenden Folgen für Wohlbefinden und Gesundheit. Sinkende Einkommen, steigende Energiekosten und schlechte Energieeffizienz sind die Hauptursachen. Auch in Deutschland sind die Folgen zunehmend zu spüren. 2016 wurde in über 330.000 Haushalten der Strom gesperrt. Bisher steckt die Diskussion zu dem Thema hierzulande jedoch noch in den Kinderschuhen.

    Steigende Energiekosten, Stromsperren und die dadurch stark eingeschränkte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und sozialen Austausch sind die offenkundigen Anzeichen von Energiearmut in den entwickelten Ländern Europas. In vielen afrikanischen Ländern ist es hingegen nicht nur die finanzielle Situation einzelner Familien, die die Stromlieferung stoppt. Es gibt schlicht und einfach keinen Strom. Und hier setzt ein Gedanke an, den der Konzern Schneider Electric und seine Stiftung mit ihren Projekten unterstützt: Energie als Menschenrecht festzuschreiben. Einen starken Partner mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Realisierung von Projekten, die gesellschaftliche Probleme mit unternehmerischen Kompetenzen überwinden, hat Schneider in der NGO Ashoka gefunden.

    Gemeinsam suchen Ashoka und die Schneider Electric Stiftung nun 15 innovative Organisationen, die mit ihren Projekten zur Bewältigung von Energiearmut in Europa beitragen. In dem Programm „Social Innovation to Tackle Fuel Poverty“ werden in fünf europäischen Ländern Initiativen ausgewählt und gefördert, die kreative, tiefgreifende Lösungen zur Milderung von Energiearmut und zur Steigerung von Energieeffizienz umsetzen. Die ausgezeichneten Initiativen werden Teil des „Tackle Fuel Poverty Programms“. Gewinner nehmen an einem zwölfwöchigen persönlichen Mentoring-Programm teil, in dem eine effektive Skalierungsstrategie für die eigene Organisation ausgearbeitet wird. Sie werden auf der Klimakonferenz COP23 im November 2017 in Bonn öffentlich bekannt gegeben. Zum Ende des Programms stellen sie ihre erarbeiteten Skalierungsstrategien auf einer internationalen Abschlusskonferenz in Rom vor.

    Initiativen können sich ab 12.6.2017 bis zum 01.10.2017 hier bewerben:

    www.tacklefuelpoverty.com

    Über Ashoka

    Die Organisation Ashoka fördert weltweit Social Entrepreneurs – unternehmerisch denkende Gründerpersönlichkeiten, die gesellschaftliche Probleme überwinden. Vorgemacht haben es Organisationen von Ashoka Fellows wie die Elektrizitätswerke Schönau, die mit ihrem Strom aus Bürgerhand vor zwanzig Jahren die Energiewende vorzeichneten, oder die Wikipedia, die Wissen für Alle zugänglich machten. Ashoka Fellow Kailash Satyarthi wurde 2014 nach Muhammad Yunus der zweite Nobelpreisträger aus dem Ashoka-Netzwerk, 23 Jahre nach seiner Aufnahme in das Ashoka-Netzwerk.

    Weiterführende Informationen

    Über den Wettbewerb: www.tacklefuelpoverty.com
    Über Ashoka: www.germany.ashoka.org

    Pressekontakt Schneider Electric

    Unternehmenskontakt

    Schneider Electric GmbH
    Thomas Hammermeister
    Marcom Manager PR
    Gothaer Str. 29
    40880 Ratingen

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